Mit Bildern von Jonathan Wolstenholme, aus dem Englischen von Antonie Zimmermann. Alice im Wunderland, neugierig und selbstbewusst: Sie läuft einem weißen Kaninchen mit der Uhr hinterher. Sie verfolgt es bis in den Kaninchenbau. Hier landet sie am Eingang zu einer seltsamen Welt. Tief im Inneren der Erde purzelt sie von einem Abenteuer ins andere: es ist das geheimnisvollste, verzaubernd-zauberhafteste aller Kinderbücher, eine niemals auszudeutende Traumreise ins Innere, in die eigenen Träume, Wünsche und Ängste. Und all die wunderbaren Wesen und wilde Kerle, die ihr begegnen, feiern in Jonathan Wolstenholmes Bilderwelt eine Auferstehung: Das Kaninchen in Weiß, mit dem alles anfängt, die ratspendende und rauchende Raupe mit der Wasserpfeife, die Grinsekatze von der nur das Grinsen übrig bleibt, die Hummerquadrille und das Hohe Gericht am Spielkarten-Hof mit dem finale furioso. 176 illustrierte Seiten. Großformat 24x20 cm.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.07.2012
Auch wenn es bereits die siebenunddreißigste deutsche Übersetzung von Lewis Carrolls Jugendbuch "Alice im Wunderland" ist, lohnt sich diese Version von Gerd Haffmans unbedingt, meint Rezensent Andreas Platthaus. Denn Haffmans orientiere sich zwar an der ersten, bereits von Lewis Carroll gelobten Übersetzung von Antonie Zimmermann, bemühe sich aber um eine noch exaktere Entsprechung zum englischen Original, während er gleichzeitig einige Modernisierungen vorgenommen habe. So findet der Kritiker hier etwa anstelle von Robert Southeys Gedicht "You are old, Father William" das deutsche Volkslied "Die Vogelhochzeit", welches auch deutsche Kinder kennen. Auch die Illustrationen von Jonathan Wolstenholme bedenkt der Kritiker mit viel Lob: seine detailreichen und "eleganten" Zeichnungen könnten durchaus neben den Originalbildern von John Tenniel bestehen.
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