Die Form eines Wals wird zum Ausgangspunkt einer leichtfüßigen Spielerei mit Bedeutungen von Worten und Bildern, in denen der Humor nicht zu kurz kommt. So wird die ursprüngliche Form auf jeder Seite verwandelt: Mal wird sie zur Schmusekatze, mal zur kessen Biene, mal findet sich die längliche Form als Aal, dann wieder als Handtasche.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.03.2003
Eine "Augenweide", diese Bilder von Linda Wolfsgruber, schwärmt Hans ten Dornkaat. Alle könnten in einer Kunstgalerie gezeigt werden: ein Zyklus aus einer Fischfigur, die durch Mischtechniken immer wieder übermalt und verfremdet wird. Die "fein schraffierten Formen" haben "Witz und Leichtigkeit", doch leider, klagt der Rezensent, hat die Künstlerin ob der Malfreude das Erzählen vergessen. Ihre "losen Assoziationen" würden nur durch die Buchdeckel zusammengehalten, das Erzählerische beschränke sich auf das "Fantasieren" über die typisierenden Metaphern. Fazit: Wolfsburger ist eine erstklassige Zeichnerin, die sich einen Autor suchen sollte.
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