Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann. Annika Bengtzon steht am Anfang ihrer journalistischen Karriere in Stockholm. Sie hat eine Urlaubsvertretung in der Redaktion des Stockholmer Abendblatts übernommen, als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Der Mordfall weitet sich zu einem Skandal aus, der in höchste Kreise hineinreicht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.03.2001
"Glückliches Schweden", seufzt Johan Schloeman, wo es soviele gute Kriminalautoren gibt! Die neueste Entdeckung heißt Liza Marklund, die bereits ihren zweiten Roman auf Deutsch vorlegt, acht Jahre früher spielend als das bereits erschienene "Olympische Feuer". Kein Nachteil, findet Schloeman, da Marklunds Heldin sich noch nicht als Symbolfigur für die Vereinbarkeit von Familie und Karriere abracken muss. Sie steht am Anfang ihrer journalistischen Karriere, und mit ihr könne man lernen, was investigativer Journalismus heißt, führt der Rezensent aus. In Schweden führt dieser sofort hinein in die Machenschaften der Sozialdemokratie. Marklund, von Haus aus selbst Journalistin, schreibt schnörkellos und ungeschwätzig, meint Schloeman, ohne überheblichen Anspruch, genau beobachtend und "immer die richtige Bildunterschrift" parat.
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