Aus dem Englischen von Monika Baark. Eines Tages entdeckt Lois Pryce in London einen Zettel an ihrem weitgereisten Motorrad: Eine persönliche Einladung in den Iran, ausgesprochen von einem Fremden namens Habib. Die Neugierde der Abenteurerin ist geweckt. Dass Frauen im Iran offiziell gar kein Motorrad fahren dürfen ... und alle Bekannten ihr dringend davon abraten ... geschenkt! Ihre ebenso mutige wie überraschende Reise in den echten Iran kann beginnen: 5000 Kilometer mit Helm und Hidschab - und zahllosen unvergesslichen Begegnungen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2017
Es braucht ein wenig Zeit, bis die Britin Lois Pryce mit ihrem Motorrad in Schwung kommt, meint Rezensentin Monika Maier-Albang. Wenn die Autorin allerdings die Selbstbetrachtung hinter sich gelassen hat und verhüllt ins Innere des Iran reist, von interessanten Begegnungen mit Filmemachern, Partygängern oder Basidsch-Milizen erzählt, lobt die Kritiker nicht nur den angenehm "nüchternen" Tonfall von Pryce, sondern verdankt dem Buch auch hellsichtige politische Analysen aus einem Land, in dem es trotz der touristenfreundlichen Fassade nach wie vor Folter und Hinrichtung gibt.
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