Mit einem Glossar und einer Zeittafel afrikanischer Geschichte. Afrika gilt als die Wiege der Menschheit, der Kontinent ist fast dreimal so groß wie Europa und jeder siebte Mensch ist Afrikaner. Trotzdem bleibt der schwarze Kontinent heute weitestgehend im Dunkeln. Afrikaexperte Ludger Schadomsky stellt den pulsierenden Kontinent in allen Schattierungen vor. Die Folgen der Kolonisation, Afrikas Rolle in der Weltwirtschaft und die Krankheit Aids werden ebenso beleuchtet wie die Erfolgsgeschichten mutiger Frauen und Männer, die sich für Afrika engagieren.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2010
Was Rezensentin Roswith Budeus-Budde von diesem Buch hält, sagt sie nicht, aber da sie keine Einwände anmeldet, scheint sie mit Ludger Schadomsky d'accord zu gehen. Der schildert in diesem Buch die Geschichte Afrikas, dessen Misere mit dem Kolonialismus anfing, aber nicht endete, denn die Europäer installierten sich ihnen genehme Regierungen, so Budeus-Budde so Schadomsky, die sie weiterhin ihre Wirtschaftsinteressen verfolgen ließen. Auch Entwicklungshilfe sieht der Autor sehr kritisch und nutzlos, solange der Westen nicht seine Märkte öffne. Ob Schadomsky innere Ursachen der miserablen Lage oder des Bürgerkriegs im Kongo anspricht, erfahren wir leider nichts. Hoffnungszeichen sind aihm allerdings die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und der südafrikanische Regenbogen.
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