Faksimile der Erstausgabe von 1940. Herausgegeben von Karl D. Grüske. Mit Beiträgen von Peter J. Boettke, Enrico Colombatto und Kurt R. Leube. (Als Studienausgabe ist Ludwig von Mises "Nationalökonomie" auch für 55 Euro im Verlag Philosophia erhältlich; ISBN: 3884050230)
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2003
Ludwig von Mises gilt als einer der herausragenden Köpfe der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, obwohl ihm die gebührende Anerkennung in seiner Heimat aufgrund seiner jüdischen Herkunft lange verwehrt blieb. Endlich ist nun, wie Rezensentin Karen Horn meint sein Werk als schöne Faksimile-Ausgabe mit Kommentarband neu Aufgelegt worden. Damit geschehe "einem wichtigen Buch auf dem deutschsprachigen Markt späte Genugtuung", da es zum Zeitpunkt seines Entstehens kaum Beachtung fand und in den Wirren des zweiten Weltkriegs unterging. Horn ist begeistert davon und zitiert Peter Boettke von der George Mason University, der in dem Buch eine "ganzheitliche Abhandlung über Wirtschaftswissenschaft und Gesellschaftstheorie" sieht. Gerade der letzte Teil des Werkes, welcher sich dem "Handeln in der Gesellschaft" befasse und die "gehemmte Marktwirtschaft und deren "Obrigkeit" befasse sei "von größter politischer Aktualität, Augenöffner und Argumentationshilfe zugleich."
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