Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2000
Henneckes eigenem Anspruch, eine "intellektuelle Biografie" über Hayek zu verfassen, ist der Autor nach Ansicht Hans D. Barbiers offensichtlich durchaus gerecht geworden. Denn Hennecke leistet hier, wie der Rezensent feststellt, nicht nur Forschungsarbeit, bei der bisher unbekannte Quellen herangezogen und ausgewertet wurden, sondern er will auch den Menschen Hayek einem Publikum nahe bringen, das bisher kaum etwas über Hayek und seine Ideen und Theorien weiß. Dies ist dem Autor, so Barbier, vor allem durch die verständliche Sprache und wenig verklausulierte Art der Darstellung gelungen. Neben den wichtigsten Stationen aus Hayeks Leben habe Hennecke auch "berühmt gewordene Kontroversen, herausragende Veröffentlichungen und die persönliche Entwicklung Hayeks vom Juristen und Ökonomen zum Sozialphilosophen" nachgezeichnet. Barbier hebt dabei hervor, dass der Autor dabei auch mit so mancher Legende aufräumt, so zum Beispiel mit dem Verhältnis von Hayek zu Popper oder Erhard. Hayeks "herausragende Gedankenleistungen des 20. Jahrhunderts" sieht Barbier hier offenbar deutlich dargestellt und legt das Buch besonders denjenigen ans Herz, die Hayek selber "nicht erlebt" haben.
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