Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens. Der niederländische Romancier Maarten't Hart erzählt von seiner Liebe für den großen Komponisten. Auf der im Buch enthaltenen CD sind seine Lieblingsstücke eingespielt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2006
Im Gegensatz zu Maaren t'Harts Vorgängerbuch "Bach und ich" kann Gerhard R. Koch diesmal kein ungetrübtes Lob verteilen. Haben ihn bei Bach die Liebesbekenntnisse t'Harts noch angenehm überrascht, gehen sie diesmal in der Menge an ebenso emphatischen Mozart-Hommagen etwas unter, findet Koch. Maaren t'Hart ist also offensichtlich einfach zu spät dran. Manche Gedanken allerdings hält der Rezensent durchaus für stichhaltig, wie etwa die Behauptung, Mozarts Größe beschränke sich vor allem auf neun wirklich wunderbare Sinfonien. Wenn t'Hart sehr subjektiv wird, findet Koch ihn am besten. Objektivität verlangt er deshalb auch gar nicht. Was dem Rezensenten aber missfällt, ist die Abneigung gegen die Moderne überhaupt sowie die Ressentiments gegen die Popmusik, die t'Hart vorbringt. Klassik und Pop haben sich nach Ansicht Kochs gegenseitig befruchtet, eine Abgrenzung sei ebenso unnötig wie kontraproduktiv.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 16.03.2006
Mit einer gehörigen Portion Sarkasmus verbucht Wolfram Goertz die "pünktlich" zum 250. Geburtstag erschienene "literarische Ehrenrettung" Wolfgang Amadeus Mozarts von Maarten 't Hart. Pikiert berichtet Goertz davon, wie der schlaflose Autor seine nächtlichen "Privatkonzerte" beschreibt, in denen er die Zahlen auf seinem Digitalwecker als Köchelverzeichnis deutet und die entsprechenden Werke selbst beim Toilettengang vor sich hin summt. Hart kenne in der Bewertung von Mozarts Können nur Schwarz oder Weiß, wobei letzteres offensichtlich überwiegt. Alles in allem ein "konventionelles" Mozart-Buch, voll von dem Rezensenten leidlich bekannten "Hokuspokus zu Mozarts Genialität".
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