Mit Illustrationen von Franziska Ludwig. Aus dem Polnischen von Thomas Weiler. Toni sieht wirklich alles! Sie hat das neue Haus noch nicht mal betreten, da ist sie schon ganz sicher, dass in dieser Straße merkwürdige Dinge vor sich gehen. Zwei Männer mit Hut und Schal kommen Toni höchst verdächtig vor. Und welche Rolle spielt der Mann, der so tut als würde er die Straße vermessen? Da schnappt Toni eine geheime Botschaft auf. Jetzt muss sie handeln!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.07.2024
Magdalena Miecznickas Protagonistin Toni "hat eindeutig zu viel Fantasie" - so beklagen sich ihre Eltern über die Eskapaden ihres Kindes, erzählt Rezensent Fridtjof Küchemann. Diese Fantasie und Neugierde sind der Motor des Kinderkrimis: Toni fragt sich, ob ein Mann mir Fernglas nicht vorhat, die Bank auszurauben, auch wenn ihre Mutter sich sicher ist, dass es sich um einen Vermessungstechniker handelt. Auch für die merkwürdigen Geräusche im Haus gibt es bestimmt eine ganz vernünftige Erklärung, meinen die Erwachsenen. Für den Rezensenten nicht nur für Erstleser spannend, sondern auch für Eltern, die sich vielleicht anregen lassen, die Fantasie ihrer Kinder auch mal ernstzunehmen, wie er schließt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2024
Rezensentin Christina Lopinski empfiehlt begeistert Magdalena Miecznickas autobiografisch gefärbten Kinderkrimi mit einem mutigen Mädchen aus Heldin. Wie Wicki und im Stil der wilden Sieben ermittelt die kleine Toni auf eigene Faust und verhindert so einen Bankraub, erklärt Lopinski. Dass Toni dabei Unterstützung von einem "echten" Ermittler bekommt, ändert für die Rezensentin nichts an der beeindruckenden, mit Fantasie und Selbstvertrauen ausgestatteten Hauptfigur, die Lopinskis sichtlich ins Herz geschlossen hat. Die expressiven Illustrationen von Franziska Ludwig gefallen Lopinski auch.
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