Aus dem Amerikanischen von Laudan & Szelinski. Marcie Rendons tief in den Siebzigern angesiedelter, herbstlich stimmungsvoller Country Noir folgt einem ganz eigenen Erzählrhythmus. Cash ist eine traumhafte Hardboiled-Protagonistin: cool, wortkarg, tough und absolut instinktsicher. Das Porträt der ländlichen USA aus Sicht einer einzelgängerischen jungen Indianerin ist historisch und so poetisch wie illusionslos.
Im Perlentaucher:
Fährte einer toten Seele
Cash macht sich auf den Weg zum Reservat. Sie, die eigentlich Renee Blackbear heißt, spürt nicht den Tätern hinterher, sie folgt durch die Weiten der Prärie der Fährte einer toten Seele. Sie kann ihren Körper verlassen und Bäume singen lassen. Zum Glück gelten die unpoetischen Regeln des alten Detective Clubs nicht mehr, nach denen keine magischen Kräfte zur Lösung eines Falles eingesetzt werden dürfen. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…