Aus dem Amerikanischen von Laudan & Szelinski. Marcie Rendons tief in den Siebzigern angesiedelter, herbstlich stimmungsvoller Country Noir folgt einem ganz eigenen Erzählrhythmus. Cash ist eine traumhafte Hardboiled-Protagonistin: cool, wortkarg, tough und absolut instinktsicher. Das Porträt der ländlichen USA aus Sicht einer einzelgängerischen jungen Indianerin ist historisch und so poetisch wie illusionslos.
Im Perlentaucher:
Fährte einer toten Seele
Cash macht sich auf den Weg zum Reservat. Sie, die eigentlich Renee Blackbear heißt, spürt nicht den Tätern hinterher, sie folgt durch die Weiten der Prärie der Fährte einer toten Seele. Sie kann ihren Körper verlassen und Bäume singen lassen. Zum Glück gelten die unpoetischen Regeln des alten Detective Clubs nicht mehr, nach denen keine magischen Kräfte zur Lösung eines Falles eingesetzt werden dürfen. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
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