Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.10.2003
Wie fundiert Margirth Bigler-Eggenberger das Thema der juristischen Gleichberechtigung von Mann und Frau behandelt, gefällt dem Rezensenten mit dem Kürzel "hof". Kein Wunder, war die Autorin doch die erste weibliche Bundesrichterin in der Schweiz und ist damit für einen fundierten Blick auf das Thema prädestiniert. Seit 1981 ist die Gleichberechtigung in der Verfassung verankert, doch über die gesellschaftliche Umsetzung fällt die ehemalige Bundesrichterin nach Ansicht des Rezensenten ein eher skeptisches Urteil. Bigler-Eggenbergers Meinung nach wird auf der Ebene der Rechtsprechung zu stark vernachlässigt, dass "Frauen und Männer in verschiedene soziale Umfelder eingebunden sind" - ab und zu müsse nicht nur passiv, sondern auch aktiv interveniert werden, zum Beispiel bei der Frage der Lohngleichheit.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…