Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2001
Titel: Das Orakel von Delphi. Geschichte und Texte
Fritz Göttler gibt so gar keine Auskunft darüber, wie ihm Marion Giebels Buch über das Orakel von Delphi gefallen hat. Viele Quellen hat sie bemüht, die großen, mythisch-historischen Geschichten durchforscht und den Alltag der Pythia beschrieben, berichtet Göttler. Das Orakel besuchten viele. Aber nur wenige wussten die Auskunft der Priesterin richtig zu deuten. Die Geschichten rund um diese große griechische Institution sind voll von Missverständnissen und vorschnellen Schlüssen. Wer sich nicht selbst erkannte, dem half auch das Orakel nicht, entnimmt der Rezensent der Lektüre.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…