Herausgegeben von Friedrich Dönhoff. Am Anfang steht ein vergilbtes Pappkästchen mit der handschriftlichen Notiz von Marion Dönhoff: "Albanien und Jugoslawien". Darin fand Friedrich Dönhoff fünfzehn Rollen Negative: Fotos der legendären Reisen, von denen seine Tante oft erzählt hatte. Im weißen Cabrio bereiste sie mit ihrer Schwester Yvonne ganz Europa - in den dreißiger Jahren eine Sensation. Immer mit dabei: Marions geliebte Leica, die sie 1928 zum Abitur geschenkt bekommen hatte. Die Aufnahmen jener Jahre sind auch nach fünfundsiebzig Jahren von bester Qualität: Eine vergangene Welt lebt wieder auf, mit dem Blick von Marion Dönhoff festgehalten.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…