In seinen Reiseessays teilt der amerikanische Reiseschriftsteller Paul Theroux mit uns unerwartete, absolut nicht googelbare Einblicke in Länder wie Ecuador oder Simbabwe. In Theroux' Schriften zur Literatur blicken wir auf ungekannte Seiten vermeintlich bekannter großer Köpfe wie Graham Greene, Joseph Conrad und Henry David Thoreau ganz neu kennen. Porträts lassen uns mit Elizabeth Taylor in einem Helikopter Kurs auf Michael Jacksons Neverland Ranch nehmen, mit Oliver Sacks surfen oder einer Domina in Manhattan bei ihrer tagtäglichen Arbeit begegnen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 19.01.2022
Rezensent Marko Martin ist sich auch nach Lektüre der hier versammelten Essays aus zwei Jahrzehnten sicher: Paul Theroux ist kein Blender, nicht wie Bono, Angelina Jolie oder Helge Timmerberg. Ob er in Afrika unterwegs ist und die Landesgrenzen erkundet, über Liz Taylor in Neverland berichtet oder Paul Bowles in Tanger besucht - stets ist der Autor für Martin viel mehr als ein Reiseschriftsteller, ist neugierig schauender, reflektierter, gebildeter, doch federleicht und mit Stil vermittelnder Besucher und passionierter Leser. Einer, dem sich der Rezensent ohne Zögern anvertraut.
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