Aus dem Französischen von Stephan Pörtner. Im Jahr 1979 fegt die Iranische Revolution unter Ayatollah Chomeini den Schah von Persien vom Thron. Marjane ist zehn Jahre alt und das einzige Kind einer linksintellektuellen Familie aus dem Teheraner Bürgertum, die hofft, dass nun bessere Zeiten anbrechen. Bald jedoch wachen Revolutionswächter über den Kopftuchzwang, und der Iran-Irak-Krieg bricht aus. Marjane lässt sich nicht unterkriegen und rebelliert mit Kim-Wilde-Kassetten und Nike-Turnschuhen. Zu ihrer eigenen Sicherheit wird sie von den Eltern als 14Jährige allein nach Österreich geschickt. Doch mit der westlichen Lebensart kommt sie nicht zurecht und kehrt nach vier Jahren wieder in den Iran zurück.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.03.2021
Rezensent Christian Gasser erzählt die Erfolgsgeschichte von Marjane Satrapis Graphic Novel über die Erfahrungen eines Kindes mit der iranischen Revolution von 1979. Die Neuauflage des Buches von 2000 gibt Gasser Gelegenheit, die seinen Erfolg begründenden Vorzüge des Comics noch einmal herauszustellen: ein reduzierter, einfacher Stil, episodisches Erzählen, realistische, nachvollziehbare Figuren. Das Buch kann wirklich jeder verstehen, versichert Gasser.
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