Wie rezensiert man einen Band, der sich offensichtlich sehr ernsthaft und mit dem Anspruch wissenschaftlicher Klassifikation der (als existent vorausgesetzten) Phänomene mit Elfen und Zwergen beschäftigt? Wolfgang Müller, der sich in zahlreichen taz-Kolumnen als Autorität auf dem Gebiet der Elfenkunde (insbesondere in Island) etabliert hat, widmet sich dem Buch mit angemessenem Ernst, vergleicht das Werk wegen seiner langen Entstehungszeit mit dem Grimmschen Wörterbuch und lobt die "Sachkenntnis" der Autorin. Wir erfahren, dass die Zwergenwelt der unseren etwa hundert Jahre hinterher ist und daher keine Ahnung vom Kino hat, und dass man Zwergen in Autos begegnen kann, nur Motorengeräusche hört man keine.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…