Wie rezensiert man einen Band, der sich offensichtlich sehr ernsthaft und mit dem Anspruch wissenschaftlicher Klassifikation der (als existent vorausgesetzten) Phänomene mit Elfen und Zwergen beschäftigt? Wolfgang Müller, der sich in zahlreichen taz-Kolumnen als Autorität auf dem Gebiet der Elfenkunde (insbesondere in Island) etabliert hat, widmet sich dem Buch mit angemessenem Ernst, vergleicht das Werk wegen seiner langen Entstehungszeit mit dem Grimmschen Wörterbuch und lobt die "Sachkenntnis" der Autorin. Wir erfahren, dass die Zwergenwelt der unseren etwa hundert Jahre hinterher ist und daher keine Ahnung vom Kino hat, und dass man Zwergen in Autos begegnen kann, nur Motorengeräusche hört man keine.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…