Markus Dewald

Kelten, Kürbis, Kulte

Kleine Kulturgeschichte von Halloween
Cover: Kelten, Kürbis, Kulte
Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002
ISBN 9783799501064
Gebunden, 96 Seiten, 9,95 EUR

Klappentext

Halloween, die "Nacht des Grauens" am 31. Oktober, dem Vorabend von Allerheiligen, wird immer beliebter und erlebt in den letzten Jahren geradezu einen Boom. Geisterfratzen, aus Kürbissen geschnitzt, grinsen aus den Fenstern, Kneipen und Diskotheken bieten Grusel-Parties und Kürbissuppe; aus den Auslagen der Spielzeugläden starren uns Schreckensmasken und Gummispinnen an. Doch woher kommt eigentlich diese Tradition, was wird überhaupt gefeiert und warum? Der Volkskundler Markus Dewald spürt Geschichte und Entwicklung dieses Festes nach, das vermutlich als vorchristliches, also heidnisches Fest in keltischer Zeit entstanden ist, von den katholischen Iren im 19. Jahrhundert mit nach Amerika gebracht wurde und von dort jetzt als neuer Trend nach Deutschland und Europa zurückkehrt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.10.2002

Dass Halloween zur Unkenntlichkeit verstümmelt nach Europa re-importiert wurde aus Gründen, die mehr mit einer "konsumtechnisch wenig genützten Nische des Kalenderjahres" zu tun hätte als mit altem Brauch, behauptet Martin Lhotzky gleich am Anfang seiner Buchbesprechung, - und tadelt ansonsten den Volkskundler Dewald, dass er in diesem "schmalen Bändchen" zu allen möglichen Fragen in Richtung Brauchtum "nicht allzu viel Aufhellendes zu berichten weiß". Das wenige, das der vielleicht dazu geschrieben hat, wird von Lhotzky entweder in sein Artikelchen eingebaut - oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen. Jedenfalls findet Lhotzky Halloween in unseren Breiten eher abgeschmackt und selbst den us-amerikanischen Bräuchen zutiefst unterlegen.
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