Aus dem Amerikanischen von Henning Dedekind, Marlene Fleißig und Frank Lachmann. Markus Brunnermeier zeigt in seinem Buch, wie die Gesellschaft nach der Coronakrise mehr Resilienz aufbauen kann. Für eine Welt, in der jeder Einzelne, aber auch ganze Gesellschaften nach Krisen zurückfedern, und für eine Welt, in der resiliente Fiskal-, Geld- und Klimapolitik uns auf kommende Herausforderungen vorbereiten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2021
Rezensent Gerald Braunberger empfiehlt das Buch des Princeton-Ökonomen Markus K. Brunnermeier nicht nur zum besseren Verständnis von Krisensituationen wie der Pandemie, sondern vor allem zum Verständnis der Bedeutung von Resilienz, also der Fähigkeit, Krisen zu überwinden. Dass sich Brunnermeier diese Fähigkeit nicht nur vom Staat wünscht, sondern auch von der Gesellschaft und vom Einzelnen, scheint Braunberger bemerkenswert. Das Individuum braucht Mut, erklärt ihm der Autor, aber es braucht auch Bedingungen, wie die Möglichkeit der beschränkten Haftung und der Privatinsolvenz, außerdem helfen gut funktionierende Märkte und Zentralbanken, die die Inflation wie die Deflation im Blick behalten. Was der Autor im Buch über Ungleichheit und Globalisierung zu sagen hat, scheint Braunberger zwar kompakter, aber ebenso lesenswert.
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