Markus Roth

Die 101 wichtigsten Fragen - Antisemitismus

Cover: Die 101 wichtigsten Fragen - Antisemitismus
C.H. Beck Verlag, München 2023
ISBN 9783406807336
Kartoniert, 155 Seiten, 14,00 EUR

Klappentext

Woran erkennt man Antisemitismus? Und wo kommt er her? In 101 Fragen führt Markus Roth in Vergangenheit und Gegenwart des Antisemitismus ein, der leider immer noch ein brandaktuelles Phänomen ist. Dabei steht die Bundesrepublik Deutschland im Mittelpunkt, auch wenn der Blick ebenso über ihre Grenzen hinausgehtWarum werden ausgerechnet Juden so gehasst? Ist Antisemitismus nur eine Form von Rassismus? War der Antisemitismus der ideologische Kern des Nationalsozialismus? Ist der Glaube an antisemitische Verschwörungsmythen ansteckend? Wie kann man Antisemitismus messen? Gibt es immer mehr Antisemitismus oder reden wir nur mehr darüber? Und warum möchte heute eigentlich niemand mehr Antisemit sein, auch die Antisemiten nicht?Antisemitismus ist beides - ein uralter Hass auf eine kleine Minderheit und ein brandaktuelles Phänomen unserer Zeit. In beide Dimensionen, in Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus, sowie in seine Ursachen und Folgen wird in diesem Buch in 101 Fragen eingeführt. Der Ausgangspunkt ist dabei die Gegenwart, die heutige Bundesrepublik Deutschland, wenngleich der Blick selbstverständlich auch in die Geschichte zurück und über ihre Grenzen hinaus geht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.11.2023

Kompakte Informationen zu wichtigen Aspekten des Antisemitismus liefert Markus Roths Buch, so Rezensent Werner Hornung. In sieben thematische Blöcke unterteilt, beantwortet der Band laut Hornung Fragen, die Spannbreite reicht von allgemeinen Auseinandersetzungen mit dem Antisemitismusbegriff über historische Thematiken bis zu Prävention in der Gegenwart. Die Antworten seien knapp gehalten, gut verständlich und mit Zusatzinformationen zum Beispiel über historische Persönlichkeiten kombiniert. Wenn nötig wird Roth auch deutlich, meint Hornung, etwa wenn es um die Frage geht, ob der Slogan "Free Palestine" antisemitisch sein kann: ja, kann er, soweit er einen Vergleich des Handelns Israels mit der NS-Judenverfolgung impliziert. Auf einen Schlag wird man das nicht durchlesen wollen, findet der Autor, der das Buch gleichwohl künftigen Generationen ans Herz legt.

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