Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann. Mit Illustrationen von Christiane Fürtges. Der zwölfjährige Pelle wünscht sich, unsichtbar zu sein. Dann würde nicht jeder ständig fragen, wie es ihm geht. Für Mama ist er schon unsichtbar, denn seit Papa vor einem Jahr gestorben ist, ist alles anders. Doch dann bekommt er von Mama einen Schuhkarton voller Briefe. 16 sind es, um genau zu sein. Alle von seinem Vater, jeder mit einer Aufgabe: Geh mit Mama essen. Hol dir einen Hund aus dem Tierheim. Bau das Baumhaus zu Ende. Was Pelle nicht ahnt: Jede Aufgabe hält ein kleines Abenteuer für ihn bereit und bringt ihn und Mama Stück für Stück zurück ins Leben.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 19.01.2022
Rezensentin Kim Kindermann lernt zweierlei mit Marlies Siegers' Buch über das Sterben und die Trauer: dass der Tod gemein ist und das Leben dennoch weitergeht. Wie ein 12-Jähirger mit dem frühen Tod des Vaters fertig wird, schildert die Autorin laut Kindermann nuancenreich, authentisch, ohne Tabus und mit eigenem Sound. Der windungsreiche Weg des Protagonisten durch Wut und Trauer zurück zum Alltag vermittelt Kindermann nicht zuletzt das große Wunder des Daseins.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…