Aus dem Englischen von Ursula Wulfekamp und Nikolaus G. Schneider. Zum ersten Mal wird die Geschichte der Bilder im Ganzen erzählt: Von der Höhlenmalerei über Giotto, van Eyck und Warhol bis zu digitalen Bildern. Der weltberühmte Künstler David Hockney und der in seinem Fach ebenso bekannte Kunstkritiker Martin Gayford haben sich jeder auf seine Weise ein Leben lang intensiv mit Bildern beschäftigt. Eine geschickte Auswahl an Bildbeispielen aller Epochen und das vielseitige Werk David Hockeys selbst illustrieren die Thesen der Autoren. Ihre Gespräche über die Geschichte des Bildermachens bewegen den Leser - jung wie alt - und bringen Licht in die Frage, was Bilder für uns bedeuten und wie wir uns mit ihnen die Welt erschließen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2016
Peter Geimer ist etwas enttäuscht von diesem Gesprächsband, in dem David Hockney im Gespräch mit dem Kunstkritiker Martin Gayford die Welt der Bilder von den ersten Höhlenmalereien bis zu Photoshop ausmisst. Oder doch beinahe. Denn die Verbindung zwischen dem Gestern und dem Heute bleibt laut Geimer eher undeutlich. Abgesehen von einigen Pointen Hockneys, etwa zur Zentralperspektive, ist die anvisierte Bildgeschichte zu allgemein, zu ausschnitthaft und allzu linear, findet der Rezensent. Das liegt für Geimer auch an der gewählten Form der Publikation. Halb Protokoll, halb redigierter Text, verhindert sie einen echten Dialog und kommt mitunter als knöchernes Kurzreferat rüber, meint er.
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