Martin Hielscher (Hg.), Helge Malchow (Hg.)

Der schöne Überfluss

Texte zu Leben und Werk von Uwe Timm
Cover: Der schöne Überfluss
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2005
ISBN 9783462034615
Gebunden, 280 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Am 30. März 2005 wurde Uwe Timm 65 - Schriftsteller, Kritiker und Weggefährten zeigen, was er und sein Werk ihnen bedeuten. Dieser Geburtstag eröffnet die Möglichkeit, einen der bedeutendsten und anregendsten Schriftsteller der Gegenwart auf neue Weise zu sehen: mit den Augen derer, die ihn und sein breites literarisches Schaffen begleiten.
Die Bedeutung und die Wirkung eines Schriftstellers lassen sich neben seinen Büchern auch daran ablesen, wer sich auf welche Art und Weise mit ihm beschäftigt. Indem dieser Band viele der wichtigsten Autoren, Kritiker, Publizisten und Literaturwissenschaftler unserer Zeit mit ihren persönlichen Beiträgen zum Werk und der Person Uwe Timms versammelt, belegt er genau dies: dass Uwe Timm seit fast 35 Jahren mit seinen Romanen, Kinderbüchern und Drehbüchern, aber auch mit seiner Persönlichkeit und seinem Auftritt Menschen bewegt, anregt und begeistert.
Die Beiträge stammen von: Wolfgang Balk, Keith Bullivant, F.C. Delius, Liane Dirks, Ulrich Dittmann, Manfred Durzak, Gerd Fuchs, Mattheo Galli, Mathias Greffrath, Ulrich Greiner, Detlev Grumbach, Peter Härtling, Sven Hanuschek, Ludwig Harig, Hartmut von Hentig, Martin Hielscher, Joachim Kalka, Michael Krüger, Dagmar Leupold, Paul-Michael Lützeler, Helge Malchow, Renate Matthaei, Klaus Meyer-Minnemann, Reinhold Neven Du Mont, Olaf Petersenn, Hermann Peter Piwitt, Günther Rohrbach, Joachim Sartorius, Michael Schneider, Egon Schwarz, Jens Sparschuh, Tilman Spengler, Hartmut Steinecke, Martin Walser und Dieter Wellershoff.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2005

Sandra Kerschbaumer hat zwei Bücher zu Leben und Werk von Uwe Timm gelesen, die aus Anlass seines 65. Geburtstages erschienen sind. Knapp wendet sie sich dem von Helge Malchow herausgegebenen Sammelband zu, in dem Freunde und Schriftstellerkollegen ihre Gratulationen vorbringen. Es sind neben überschwänglichen Geburtstagswünschen, wie sie beispielsweise Dagmar Leupold in Form eines "Gelegenheitsgedichts" vorträgt, jedoch durchaus auch "nüchterne und sachkundige" Stimmen in diesem Band vereint, versichert die Rezensentin. Hier verweist sie auf den Beitrag von Paul Michael Lützeler, der "Symbole der Diktatur" in Timms Roman "Der Schlangenbaum" untersucht und Olaf Petersens Nachweis von "Schelmenroman"-Mustern in "Kopfjäger".
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