Martin Schulz hat frischen Wind in die deutsche Politik gebracht, das attestieren ihm selbst politische Gegner. Seine immense Erfahrung hat er außerhalb der Bundes- und Landespolitik gesammelt, bevor er sich jetzt um das wichtigste politische Amt in Deutschland bewirbt, das ist neu und ungewöhnlich. Gleichzeitig führt das zu der Frage: Wer ist Martin Schulz? Welche Ziele verfolgt er, was treibt ihn an?
In diesem Buch formuliert Martin Schulz seine Positionen, wie es in kurzen Zeitungs- oder Fernsehinterviews nicht möglich ist. In elf Kapiteln legt er dar, was er gegenwärtig richtig findet und was falsch; was er für notwendig hält, um Deutschland erfolgreich in die Zukunft zu führen. Auf sehr persönliche Weise, oft durch prägende Begebenheiten aus seinem Leben und Geschichten über die Menschen, denen er begegnet ist, macht er deutlich, welche Politik er verfolgen will. Wer wissen möchte, wer der Mann ist, der der nächste Bundeskanzler sein will, erfährt es hier aus erster Hand: In "Was mir wichtig ist" gibt Martin Schulz Auskunft über seine Pläne, seine Motive, seine Biografie.
Das abschließende Urteil ist subtil vernichtend: Martin Schulz, schreibt Alexander Cammann in seiner Rezension, wäre der ideale Bundespräsident. Durchaus nicht uninterssiert, insgesamt aber doch höflich gelangweilt nimmt Cammann zuvor zur Kenntnis, wie sich Schulz präsentiert: als ehrlicher Biedermann und - mit einem Qäntchen Populismus - als potenzielles Sprachrohr all der "hart arbeitenden Menschen". Cammann vergleicht Schulz' zugleich gefühliges und bürokratsiches Gehabe mit dem Drive, den etwa Emmanuel Macron und Bernie Sanders in ihren Büchern entfalten, und ist alles in allem ernüchtert. Und in seiner Neugier gebremst durch Angela Merkels trockenen Satz "Sie kennen mich", der ihr 2013 und wohl auch 2017 wieder ins Amt verhilft.
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