Herausgegeben und aus dem Japanischen übertragen von Ekkehard May, mit einem Kommentar und Annotationen. Haibun sind ein vom westlichen Lesepublikum noch nicht entdecktes Genre der japanischen Dichtkunst: zumeist kürzere Prosatexte in einem konzisen, dem Geist des Haiku verpflichteten Stil, das die betrachtende Darstellung lyrisch sublimiert. Als Schöpfer dieser besonderen literarischen Form gilt Matsuo Bashô, Japans bedeutendster Dichter des 17. Jahrhunderts. Der renommierte Japanologe Ekkehard May hat für die hier vorgelegte Haibun-Anthologie Bashôs Handschriften im Original eingesehen, viele der beschriebenen Schauplätze aufgesucht und exquisite Bilddokumente aus dem "alten Japan" aufgespürt.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…