Aus dem Englischen von Rita Fürstenau. Ihr eine Trommel zu schenken, war der größte Fehler, den Pokkos Eltern jemals gemacht haben. Als Pokko die Trommel tief in den Wald mitnimmt, ist es dort sehr still, so still, dass sie ein wenig zu spielen beginnt. Und ehe sie sich versieht, schließt sich ihr eine Gruppe von Tieren an - zuerst der Waschbär, dann der Hase, dann der Wolf - und bald folgen ihr die Bewohner des gesamten Waldes. Wird Pokko die Stimme ihres Vaters hören, wenn er sie zum Abendessen nach Hause ruft? "Pokko und die Trommel" ist eine Geschichte über Hingabe, Selbstverwirklichung und eine Familie von Fröschen, die in einem Pilz lebt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.11.2020
Rezensentin Maren Bonacker geht mit Pokko und ihrer Trommel in den Wald. Was sie da erlebt, haut sie um. Wie ein Rattenfänger schart das Froschmädchen Pokko bald eine ganze Combo um sich, dass es laut schallt. Matthew Forsythes "vielschichtige" Maltechnik mit Gouache, Buntstift und Wasserfarben, seine subtilen Bilder, in denen die Tiere zum Schreien komisch gucken und überhaupt die an erstaunlichen Twists reiche Geschichte um ein verkanntes Talent, das sich seinen Weg bahnt, fasziniert Bonacker ausdauernd.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.10.2020
Rezensent Fridtjof Küchemann vergleicht Matthew Forsythes "Waldmusikanten" mit den Bremer Stadtmusikanten, und erstere schneiden ziemlich gut ab dabei. Das liegt laut Küchemann einerseits an ihrem Bandleader Pokko, einer ungestüm trommelnden Fröschin im besten Mädchenalter, andererseits an Forsythes minimalistischer Zeichenkunst und seinem Sinn für kleinste Nuancen und das Ungesagte. Wie wendungsreich und fantasievoll der Autor von der trommelnden Pokko, ihren letztlich verständnisvollen Eltern und all den Tieren erzählt, die sich Pokko mit ihren Instrumenten anschließen (eine Schildkröte mit Tröte, ein Vogel mit Laute), das scheint Küchemann ein ganz besonderes Bilderbuch zu ergeben.
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