Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2021
Rezensent Stefan Fischer lacht laut, aber ohne loszuprusten, beim Hören des neuen Hörbuchs von Max Goldt. Der Satiriker liest darin aus insgesamt elf älteren und neueren Texten, die allesamt das Alltägliche beobachten, was zwar auch schon ohne erzwungene Pointen oftmals komisch ist, durch die detailreichen Beobachtungen und dem komischen Talent Goldts jedoch erst recht amüsiert, erklärt Fischer. Das liegt sicherlich vor allem an der fehlenden Ernsthaftigkeit und Selbstreflexion der Menschen, schließt der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 09.11.2021
Rezensent Georg Gruber ist ein bisschen enttäuscht von Max Goldts Hörbuch mit allerhand disparaten Texten und Einlassungen des Autors - zu Stadtrandsiedlungen, Klobeschriftungen oder das Gendern. Diese "Wundertüte", in der Goldt sein Händchen fürs Absurde schon in einer Aufnahme von 1987 unter Beweis stellt, wie Gruber staunt, ist für den Rezensenten zwar nicht ohne Drama, Witz und Skepsis. Manchmal ist sie aber auch schlicht langweilig, erklärt Gruber, weil Goldt sich ewig an Alltäglichem abrackert und keine Pointe in Sicht ist. Goldts titelgebender Starrsinn taucht auch auf: Was der Autor zum Thema Gendern zu sagen hat, verstört den Rezensenten nachhaltig.
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