Laufzeit: 62 Min. In einem der wenigen noch erhaltenen Tondokumente spricht der große Filmregisseur Max Ophüls über den Konflikt zwischen künstlerischer Freiheit und finanzieller Einschränkung beim Film und den vermeintlichen Widerspruch von Film und Kunst. Das Originaltondokument vermittelt nicht nur einen Eindruck von Ophüls' charmanter Eloquenz, sondern wirft zugleich einen Blick auf seine Rundfunkarbeit, wenn die klassische Vortragsstruktur aufgebrochen und in der Nachbereitung mit Kommentaren, Geräuschen und Zitaten versehen wird.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.09.2015
Max Ophüls' Gedanken über Film, hier als Originaltondokument von 1956 zu hören, scheint Uwe Ebbinghaus ein Wunder des assoziativen Denkens und ein echtes Hörspiel. Was Max Ophüls aus seinem Monolog vor potenziellen Geldgebern macht, indem er Dialoge und Kommentare einbindet, Stimme und Tempo variiert, erinnert Ebbinghaus an die Radioproduktionen des großen Filmemachers. Gebannt folgt er Ophüls in seine Kindheit, um zu erkennen, wie in Ophüls' Vorstellung vom Film Ware und Wahrheit zusammenkommen und der Zufall Regie führt. Das Bekenntnis eines Träumers, meint Ebbinghaus.
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