Sie sterben einen stillen oder besonders spektakulären Tod, sie entschwinden lautlos in das Reich des Todes oder werden bestialisch ermordet, ihr Leben verläuft immer dicht an der Grenze zum Jenseits und dabei reißen sie nicht selten andere mit in den Tod: Die Femmes fragiles und Femmes fatales der Jahrhundertwende erleben und erleiden exzeptionelle Todesarten - immer wieder und ausgiebig zelebriert in der Musik. Was aber zeichnet die sterbenden Frauen aus und welche Ideale, welche Bilder gehen mit ihnen zugrunde?
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…