Mit Illustrationen des Autors. "Die Historica Ecclesiastica Gentis Anglorum", erklärte Bruder Edwin und senkte dabei die Stimme. "Ganz richtig. Ein Buch der Angelsachsen, das größere Macht besitzt als Seidr Swavas ganze Zauberkunst und die der Lachsfängerwölwen zusammen. Es erzählt von Völkern, die es nicht mehr gibt, von England und vom Anbeginn der Zeit. In eurer Sprache: Es könnte von den Nornen, von den Schicksalsgöttinnen selbst geschrieben worden sein." Dieses Buch möchte der Magier Seidr Svava haben. Ein Buch, das solche Bedeutung für ihn besitzt, daß er den Wikingerjungen Eric Thorbergson auf einen Raubzug nach England mitschickt. Doch als Eric in England ankommt, da findet er sich plötzlich allein im Land seiner größten Feinde wieder. Ständig bedroht durch Entdeckung macht er sich auf die Suche. Daß ihm ausgerechnet von einer Nonne geholfen wird, deren Kloster seine Leute gerade niedergebrannt haben, macht ihm die Sache nicht gerade geheuerer...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.03.2001
Marco Möller ist völlig begeistert von der Geschichte über den Wikingerjungen, der in die Ferne geschickt wird um ein geheimnisvolles Buch aufzuspüren. Das Buch ist eine "spannende Zeitreise" in die Welt der Wikinger und Engländer um 1000 n. Chr., preist der Rezensent, der hingerissen ist von den "geistreichen Dialogen", und dem "brillanten Witz" des Romans. Als eigentliche "Stärke" des Buches aber streicht er die Charakterisierung der Protagonisten heraus, und er empfiehlt es als "echtes Leservergnügen".
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