Im April 2006 traf sich eine Gruppe international geachteter Experten aus dem Gebiet der Handschriften- und Bibliotheksforschung in Trier, um über neue Formen der Erschließung mittelalterlicher Handschriften zu diskutieren. Die Ergebnisse des Workshops werden im vorliegenden Band publiziert. Die Spannweite der Beiträge reicht von der Beschreibung aktueller Katalogisierungsprojekte in Koblenz, Luxemburg und Trier über die Frage nach der Bedeutung mittelalterlicher Bibliothekskataloge bis hin zu Problemen der Digitalisierung und virtuellen Rekonstruktion dislozierter Bibliotheken. Ein besonderes Augenmerk ist dem Komplex der Förderung aktueller Digitalisierungsprojekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gewidmet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2008
Michael Borgolte begrüßt diesen von Andrea Rapp und Michael Embach herausgegebenen Sammelband über "neue Formen der Handschriftenpräsentation". Die Beiträge führen für ihn überzeugend vor Augen, wie nützlich und bedeutend die digitale Aufbereitung von Handschriften sein kann, auch wenn ihm alle Projekte, die dokumentiert werden, wirklich "neu" oder "innovativ" erscheinen. Neben der Studie von Andrea Rapp und Michael Embach über Volltext-Digitalisierung in der Bibliothek der mittelalterlichen Abtei St. Matthias in Trier hebt er Bärbel Kramers Beitrag über die "Digitalisierung der Trierer Papyri" lobend hervor.
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