Heyne Verlag, München 2026
ISBN
9783453219205 Gebunden, 528 Seiten, 26,00
EUR
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Marlene Fleißig, Carla Hegerl, Moritz Langer, Oliver Lingner und Sabine Reinhardus. 16-seitiger Farbbildteil. In ihrer Autobiografie gewährt die Schauspielerin und Sängerin Einblick in ihr aufregendes Leben, das von Glamour und unvergesslichen Erfolgen aber auch von großen Herausforderungen geprägt ist. Als Tochter der legendären Hollywood-Schauspielerin Judy Garland und des nicht weniger berühmten Regisseurs Vincente Minnelli war ihr ein Leben im Showbiz bereits in die Wiege gelegt . Ihre glanzvolle Karriere, von "Cabaret" bis "New York, New York!" und zahlreiche Auszeichnungen, darunter Oscar, Grammy, Emmy, Tony und Golden Globe, machten sie bereits zu Lebzeiten zur Legende - doch für all dies zahlte sie einen hohen Preis. Liza erzählt von den Höhen und Tiefen des Lebens im Rampenlicht, von persönlichen Kämpfen und dem unerschütterlichen Willen, sich immer wieder neu zu erfinden. Ihre Autobiografie ist mehr als nur eine Rückschau hinter die Kulissen von Hollywood und des Broadways- sie ist eine Hommage an die Kraft der Musik, die Magie des Theaters und die unendliche Stärke, die in jedem von uns schlummert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.03.2026
Liza Minnelli wird 80, nun erscheinen ihre Memoiren, die Rezensentin Marion Löhndorf gebannt liest: Minelli, Tochter von Judy Garland und Regisseur Vincente Minnelli, verbringt ihre Kindheit in Hollywood. Wirklich glücklich war sie aber nicht: Das Verhältnis zur Mutter war vom "Theater des Absurden" geprägt, von Liebe, Vertrauen und gleichzeitig von unvorhersehbaren Wutanfällen und Entwertungen, lesen wir. Diese Schilderungen über das Verhältnis zur Mutter gehören für die Kritikerin zu den "dichtesten, lebendigsten Passagen" dieser Memoiren. Minnelli erzählt mithilfe von Michael Feinstein von ihrer Drogensucht, ihrer eigenen Karriere im Showbiz, davon, wie sie von Charles Aznavour die Melancholie, von der Tänzerin Kay Thompson den Wert der Freundschaft lernt und von John Kander und Fred Ebb in "Cabaret" die Rolle ihres Lebens bekommt, schildert Löhndorf. Ihr gefällt die temperamentvolle Art, mit der die Autorin auch die "Lust am Subversiven" zeigt und mit der sie auch allerhand Klatsch und Tratsch zum Vorschein bringt. "Am Ende wird ein Mensch sichtbar", schreibt die Kritikerin lobend über dieses Buch.
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