Noch vor wenigen Jahren ein Junkie, hat es Andreas Niedrig geschafft: Der 33jährige Weltklasse-Triathlet liefert heute in Roth, Neuseeland oder Hawaii sportliche Höchstleistungen, hat Sucht, Beschaffungskriminalität, Drogenhandel und Therapie hinter sich gelassen! Seine Geschichte ist der beste Beweis für die Ironman-Philosophie: "Du kannst alles, du musst es nur wollen."
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.12.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "jam" erläutert dem Leser zunächst, das der Verfasser, ein ehemaliger Drogenfahnder, hier die Geschichte von Andreas Niedrig aufgezeichnet hat. Niedrig, ein Ex-Junkie, ist mittlerweile einer der weltbesten Triathleten. Nach Ansicht des Rezensenten wird in diesem Buch sehr wohl deutlich, dass auch exzessiver Sport eine Form von Sucht ist, ohne dass man sie mit eine Heroinsucht gleichsetzen wolle. Nach "jam" ist das Buch im Stile eines Tagebuchs verfasst, das Einblick in beide Welten Niedrigs erlaubt: Die des Heroinsüchtigen, der nach mehreren Anläufen endlich den Absprung von der Droge geschafft hat. Und andererseits die Welt des Spitzensportlers. Die Positionierung zwischen "Aufklärungsschrift und Erlebnisbericht" hält der Rezensent für recht gelungen. Auch die Sprache, in der das Buch verfasst ist, könne "fast jeder" verstehen. Nicht zuletzt weist "jam" auf das beigefügte Drogenglossar und die "Informationen über Drogenpräventionsprojekte" hin.
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