Aus dem Englischenvon Uwe-Michael Gutzschhahn. Illustration von Gemma O'Callaghan. Michael Morpurgo erzählt von der langsamen Annäherung eines Kriegsversehrten und seines Enkelsohns. Seit Michael denken kann, fürchtet er sich vor den Besuchen seines Großvaters. Nicht, weil dem alten Mann mehrere Finger fehlen und sein Gesicht von Verbrennungen entstellt ist, sondern weil seine Eltern in seiner Gegenwart so angespannt sind. Was dem Großvater zugestoßen ist - darüber spricht niemand. Nur Michael hört nicht auf, sich diese Frage zu stellen, und eines Tages bricht der Großvater das Schweigen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.10.2015
Rezensent Hanns Zischler ist beeindruckt von der Geschichte eines Kriegsversehrten und seines Enkels, wie sie Michael Morpurgo erzählt. Wie sich der Großvater durch den Spiegel des Kindes von seinem Trauma befreien kann und das Kind zugleich den Großvater endlich anders als über sein entstelltes Gesicht sehen lernt, scheint Zischler stimmig vermittelt, auch wenn die Bilder im Buch ihm etwas zu gesetzt vorkommen.
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