Der Amerikaner Michael Rips zieht mehr aus Mangel an Argumenten, warum er es nicht tun sollte, als aus Neigung mit seiner Frau Sheila und dem gerade geborenen Baby nach Sutri, einem kleinen Städtchenin der Nähe von Rom. Zunächst argwöhnisch beäugt von den Sutrini, die allen Fremden gegenüber zurückhaltend sind, schafft Michael es doch, ihr Vertrauen zu gewinnen. Rips beschreibt den des Lesens unkundigen Briefträger, hinter dem die Leute herlaufen, um sich ihre Post selbst rauszusuchen oder umzutauschen, den Stiefelmacher, der zwar genial, aber blind ist, und der Stiefel herstellt, die nicht passen, Vera, die gegen Mussolinis Tochter beim Pingpong gewann, Pasquale, dessen empfindliche Nase Schweißfüße durch die Schuhe erschnüffelt: Sutri und dessen Einwohner wachsen ihm ans Herz, dass man sich ohne zu zögern auf ihre Seite im ewigen Kampf gegen die Römer stellt
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…