Aus dem französischen Manuskript übersetzt von Ursula Krebs. Eine junge Frau aus Kamerun erzählt ihre Geschichte, die in ihrer Jugend in den achtziger Jahren beginnt und in ihr heutiges Leben als Lehrerin und allein erziehende Mutter eines elfjährigen Mädchens mündet. Dazwischen liegen Jahre, in denen die herrschenden Normen sie fast ersticken und sie darum kämpft, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.11.2001
Einen ziemlich spannenden Einblick in das in afrikanischen Gesellschaften oft "durchaus reale Paralleluniversum der Geister und der Magie" bietet dieses Buch nach Ansicht der Rezensenten mit dem Kürzel as. Außerdem findet er, dass die Autorin die "Spannung zwischen unterschiedlichen Systemen und Wertvorstellungen", die sich durch schwarzafrikanische Gesellschaften zieht, sehr anschaulich und differenziert dargestellt wird. Obwohl die Protagonistin des Romans eher negative Erfahrungen mit dieser spirituellen Welt macht, sieht der Rezensent das Thema weder "reißerisch" noch "herabsetzend" behandelt.
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