Aus dem Französischen von Rossi Schreiber. Einem seiner rätselhaftesten Comic-Gestalten wollte er, bzw. Moebius, endlich eine Geschichte geben dem schweigenden Reiter aus Arzach, der mit seiner charakteristischen Kopfbedeckung und seinem langen Umhang auf seinem eigenartigen Flugtier den Himmel über bizarren Landschaften durchstreift. Mehr als dreißig Jahre nach der Erstveröffentlichung von Arzach wird das Geheimnis in ARZAK gelüftet: Er soll auf einem verwüsteten Planeten, auf dem noch einige Menschen sowie wenige Überlebende der ursprünglichen, von ihnen besiegten Bewohner ausharren, für Ordnung sorgen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.01.2013
Jean Giraud alias Moebius gilt Christoph Haas als Gigant der Comic-Kunst. Traumhaft-Surreales ohne Kitschverdacht, humoristisch-karikaturistische Elemente, Wimmelbilder, leuchtende Kolorierung und alles in denkbar größter Freiheit von Genregesetzen, diese Ingredienzien haben Haas zum Fan des Zeichners gemacht. Die nun auf Deutsch erscheinende letzte Arbeit des 2012 verstorbenen Autors, in der eine Art Space-Polizist auf einem weißen Flugsaurier durchs All düst, scheint ihm gelungen, wenngleich episch auserzählter, weniger schillernd, als die früheren Arzak-Geschichten. Speziell bei allen Parallelen zur Star-Wars-Saga findet Haas den Humor und die psychedelischen Landschaftsentwürfe, Anklänge an Girauds frühe Westerngeschichten, findet er.
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