Aus dem Französischen von Annette von der Weppen. Egal zu welcher Jahreszeit, in der alten Villa am Meer ist immer was los: Fünf Schwestern, zwei Katzen, ein Paar Geister sowie ein launischer Heizkessel sorgen für windzerzauste Abenteuer, fliegenden Nagellack und mindestens alle zehn Tage für die große Liebe!
Enid, Hortense, Bettina und Geneviève wissen - ob sie nun Thaiboxen oder Theater spielen, mit ihrer linken Pobacke hadern oder Kittiwuggs jagen - sie können sich immer auf Charlie, die Älteste, verlassen. Die kümmert sich seit dem Tod der Eltern nicht nur um den Haushalt und die Hausaufgaben, sondern auch um warme Milch mit Sternschnuppen. Langweilig wird es in der windschiefen Villa jedenfalls nie!
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.07.2019
Rezensent Christoph Haas geht in seiner Rezension hauptsächlich auf den Tonfall von Malika Ferdjoukhs Jugendbuch ein, das sich zwischen Literatur und Comic bewege. Es handelt sich dabei nicht um einen Abklatsch der gleichnamigen Romantetralogie der Autorin, wie Haas lobend vermerkt, sondern um ganz neue "Mini-Komödien" aus dem Teenager-Alltag der vier, eigentlich fünf Schwestern, die ihre Eltern verloren haben. Die treten zwar manchmal in beratender Funktion als Geister auf, was aber keineswegs traumatisch wirkt, bemerkt Haas. Auch die Zeichnungen von Lucie Durbianos im Cartoonstil seien freundlich gehalten. Im Tonfall eher "burlesk" entwerfe die Autorin so insgesamt eine "leicht märchenhafte Welt" der Jugendlichen, in der Erwachsene nicht so wichtig sind, resümiert der Rezensent.
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