Grob hat eine Sammlung seiner Essays zusammengestellt, die bisher nur verstreut vorlagen. Es geht darin um Bildkomposition, Dramaturgie und um die Tiefenwirkung der Mise en scene, um Figurencharakteristik, Farbchoreographie, Raumarchitektur, Zeitgliederung - aber auch um Autoren und Stars, um Gewalt und Mythen, um Glamour und Musikalität, um Detektive, Gangster, Spione und Mad Scientists. Im Mittelpunkt stehen filmhistorische Stilanalysen, die visuelle Entwürfe als Spur von Dokument und Vision zugleich "lesen". Norbert Grob geht häufig von übersehenen oder zu rasch vereinnahmten Details aus und versucht daraus eine neue Perspektive zu gewinnen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…