Mit Kurt Riezler (1882-1955) im Amt des Kurators (1928 bis 1933) erlebte die Frankfurter Universität eine intellektuelle Blüte. Souverän und weltgewandt verfolgte er das Ziel, Frankfurt zu einem Zentrum der deutschen Universitätskultur zu machen. Herausragende Gelehrte wie Paul Tillich, Max Wertheimer oder Ernst Kantorowicz konnten dank Riezlers Engagement berufen werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2019
Rezensentin Sonja Asal erfährt aus der Riezler-Biografie von Notker Hammerstein, wie Kurt Riezler als Kurator an der Universität Frankfurt von 1928 bis 1933 wirkte. Mit Hilfe von Archivmaterial und neuen Belegen macht ihr der Autor anschaulich, wie ironisch Riezler mit Hochschulbürokratie umzugehen wusste und entwirft ein Gruppenbild mit Adolf Löwe, Paul Tillich, Karl Mannheim u.a. und Riezler im Zentrum. Die große Bedeutung der Zusammenarbeit der Disziplinen und die Verbindung zwischen der Universität und dem kulturellen Leben Frankfurts werden dabei für Asal deutlich. Von den mannigfachen Salons und reformistischen Kreisen erfährt sie bei Hammerstein auch.
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