Aus dem Türkischen von Gerhard Meier. Istanbul, im Frühjahr 1914. Die Welt steht kurz vor dem Ausbruch eines großen, blutigen Krieges. Was, wenn der Konflikt vermeidbar wäre? Wenn eine Maschine sich die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet des Elektromagnetismus zunutze machen und das Denken jeden einzelnen Menschen beeinflussen könnte? Wenn diese Maschine dafür sorgen würde, dass es nie wieder Krieg gäbe?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2018
Rezensentin Karen Krüger entdeckt den ehemaligen "Cumhuriyet"-Journalisten und Freigeist Özgür Mumcu als großen Erzähler. Mumcus Romandebüt besticht laut Krüger durch Doppeldeutigkeiten und eine rasante Erzählweise. Es lebe der fin-de-siecle-Steampunk, meint sie. Durch das Abenteuerliche des Textes hindurch, das direkte Anspielungen auf die Türkei von heute vermeidet, wie sie anmerkt, spürt die Rezensentin aber auch das Wissen des Autors um Despoten und ihre Methoden.
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