Mit 270 Abbildung. Die Forderungen nach Ressourcenschonung, ein immenser Bestand an bereits erstellten Gebäuden, der genutzt werden will sowie zunehmende Probleme bei der Entsorgung von Baumüll führen dazu, dass sich immer mehr Architekten mit der Frage des Umgangs mit der Altbausubstanz auseinandersetzen müssen - und damit auch mit Denkmälern. Beim Umgang mit bestehender Bausubstanz gibt es keine eindeutigen Vorgaben, Gebäude müssen sich aber einer Wandlung unterziehen lassen. Die Aufgabe besteht also darin, verantwortlich, schonend und sinnvoll mit dem Bestand umzugehen, ihn zu bewahren und behutsam zu verändern. Hierzu gibt der Autor mit seinem reich illustrierten Werk eine Orientierungshilfe: durch die Darstellung von Haltungen und Positionierungen von 10 namhaften Architekten gibt er einen Überblick über den derzeitigen Diskussionsstand.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.08.2001
Als ein Buch mit einem Anliegen, aber ohne Lehrauftrag charakterisiert Rezensent "jtz" Oskar Spital-Frenkings "Architektur und Denkmal". Wenn der Autor dem Leser erklärt, "wie die Auseinandersetzung mit historischer Bausubstanz und das Bauen im Bestand aussehen können", und dazu nicht nur eine kleine Geschichte der Denkmalpflege, sondern auch antiquierte Positionen von Scarpa und Dollgast bemüht oder solche, die bei genauem Besehen die Kriterien des Autors gar nicht erfüllen (Ungers, Kleihues), wird es "jtz" allerdings ein bisschen lang. Was ein Glück, scheint er sich zu sagen, dass am Ende des Bandes noch einmal alles in zehn Regeln für ein denkmalgerechteres Bauen zusammengefasst ist.
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