Mit einem Vorwort von Udo Lindenberg. Im hektischen Treiben des Big Apple fragte die engagierte Fotografin Menschen aller Rassen und Kulturen, Kinder und Alte, Arme und Reiche nach ihrer Vorstellung von Frieden. Manche fassten ihre Ideale in poetische, oft ergreifende Worte, bei anderen offenbaren die Mimik und die Pose verborgene Gefühle und Hoffnungen. Ob Müllmänner, Prostituierte, Kriegsveteranen oder Vertreter verschiedener Religionen - sie alle legen für einen Moment die Flügel an und lassen sich aus dem Alltag und dem Trubel New Yorks hinwegtragen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.09.2002
Die in Zürich lebende Fotografin Panja Jürgens hat in New York Menschen jeglicher Couleur porträtiert, und versucht, deren jeweilige Vorstellung vom Frieden herauszufinden. In dreijähriger Arbeit hat sie dabei ein "erstaunliches Werk" hervorgebracht, so Oswald Iten in seiner kurzen Besprechung. Aus verschiedenen Perspektiven zeigten die Bilder Arme, Reiche, und auch einige Prominente, vor der Kulisse der vielseitigen Metropole. Wenn Jürgens die Menschen zu Friedensengel werden lässt, und ihnen Engelsschwingen anlegt, könnte dies zwar "leicht ins Kitschige abrutschen", aber das passiert nicht, versichert der Rezensent. Er ist von der Ideenvielfalt des Bandes, der mit einem "poetisch-angriffigen" Vorwort Udo Lindenbergs versehen ist, sehr angetan.
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