Ein Dialog zwischen linken und christlichen Positionen, in dem auch brisante Themen wie Abtreibung oder das Verhältnis der Kirche zu Pinochet und Darwin ausführlich behandelt werden. "Am Beginn des dritten christlichen Jahrtausends befindet sich das Christentum gerade im Raum seiner ursprünglichen Ausdehnung, in Europa, in einer tiefgehenden Krise, die auf der Krise des Wahrheitsanspruches beruht." (Joseph Kardinal Ratzinger) Ausgehend von dieser Feststellung lud der italienische Philosoph Paolo Flores d`Arcais in Rom Joseph Kardinal Ratzinger vor seiner Wahl zum Papst zu einem Streitgespräch ein.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.06.2006
Nicht uneingeschränkt glücklich ist Uwe Justus Wenzel mit diesem Buch von Joseph Ratzinger und Paolo Flores d'Arcais, das sich der Frage nach der Existenz Gottes aus theologischer und philosophischer Sicht beschäftigt. Seine Unzufriedenheit rührt vor allem daher, dass der darin enthaltene Text des ehemaligen Präfekten der päpstlichen Glaubenskongregation, Joseph Ratzinger, bereits zweimal andernorts veröffentlicht wurde. Ziemlich lau erscheint ihm zudem das abgedruckte Streitgespräch des Theologen mit dem Philosophen Paolo Flores d'Arcais. Dagegen äußert er sich lobend über d'Arcais' Essay "Eine Kirche ohne Wahrheit?", in dem der Autor die Frage nach der Wahrheit in Philosophie und Theologie aufwirft und der Theologie in diesem Punkt Defizite nachweist.
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