Aus dem Amerikanischen von Ebi Naumann. Gerade als Luis beginnen will, seine Geschichte zu erzählen, passiert das Fürchterliche: Jemand hat einen Marmeladenfleck im Buch hinterlassen. Und dann kommt auch noch Erdnussbutter dazu. Und O-Saft! Was für eine verhunzte Geschichte!
Patrick McDonnell erzählt von den Widrigkeiten des Lebens und wie man lernt, damit umzugehen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.02.2017
Kein Buch beziehungsweise kein Leseerlebnis ist wie das andere, selbst wenn das gleiche darin steht, stellt Rezensentin Manuela Kalbermatten mit Matrick McDonnels Comic über den kleinen Luis fest, der eigentlich drauf und dran ist seine Geschichte zu erzählen, dann jedoch durch die Klecker-Spuren eines unvorsichtigen Lesers daran gehindert wird. Aus einem Buch solle man lernen und nicht darin herum schmieren, empört sich der junge Held und muss eben erst noch lernen, dass Bücher nur im "individuellen Ereignis der Lektüre" ihre Bedeutung gewinnen, erfahren wir. Dieses Ereignis hinterlässt natürlicherweise Spuren und das ist auch gut so, meint die überzeugte Rezensentin.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…