Aus dem Niederländischen von Ita Maria Neuer. Mit Illustrationen von Nina Schmidt. Regelmäßig um Mitternacht träumt ein kleiner Junge: von einer Höhle im Garten und von einem Schloss im Rhododendron.Und von der Fee Ninotschka und ihren Freunden. Hängt all das miteinander zusammen? Passiert das alles wirklich in seinem Garten? Abrupte Wechsel der Szenen, groteskes Personal, schwindelerregendes Tempo - all das, was in unseren Träumen vorkommt, setzt Paul Biegel hier ein. Und plötzlich fügt sich alles zu einer Geschichte von Sehnsucht, Freundschaft, Verlust und Heilung zusammen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.03.2021
Rezensent Tilman Spreckelsen ist verzaubert von Paul Biegels erstmals 1974 erschienenem Kinderbuch "Die Uhr schlug Mitternacht". Das Buch hat laut Rezensent die Logik von Träumen, ist episodisch aufgebaut und handelt von Fee und Frosch und wie sich ein Unglück heilen lässt. Was der Junge im Buch träumt, strukturiert sich für Spreckelsen erst nach und nach, und nach und nach wird er als Leser in die Geschichte gezogen, deren Zusammenhang und Ziel ihm schließlich gar nicht mehr so wichtig erscheinen.
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