Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust wann und wo und von wem immer gejagt wird. Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein Begriff, der sich selber aufhebt. Und weil es sich um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt - um ein Fieber eben -, geht es in diesem Buch um sex & crime.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2003
Alexandra Kedves ist durchaus wohlwollend, was diesen neuen Sammelband von Paul Parin angeht, aber die Kritik kommt dennoch nicht zu kurz. Am stärksten sei der Autor dort, wo er sich autobiografisch in die Zeit seiner Kindheit versenke, und die Rezensentin scheint sich zu wünschen, er hätte dies konsequenter getan, statt sich in "soziologisch-pädagogischen A-parts" zu verlieren, die bestenfalls Merkwürdigkeiten darstellten. Positiver dagegen bewertet sie die letzte Erzählung des Bandes, "Lebensroman eines Truthahnjägers", der einfacher und somit unprätentiöser sei. Insgesamt jedoch muss sie feststellen, dass ihr doch deutlich die poetische Kraft in diesen Erzählungen fehlt.
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