Aus dem Dänischen von Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard. Die hier vorgelegte Werkauswahl ordnet die Gedichte in drei große Schaffensperioden, die jeweils von einem repräsentativen poetologischen Essay (über Mallarmé, Dichtung und Show, den Gebrauch der Metapher) begleitet werden. Die CD mit historischen Aufnahmen von Højholts oft show-ähnlichen Rezitationen und mit aktuellen Einspielungen (immer auch in der deutschen Übersetzung) rundet das Porträt ab.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.04.2000
"Eine schöne Ausgabe" sei das bemerkt der Rezensent mit dem Kürzel ebl. in einer Kurzkritik, aber er warnt: Die Gedichte sind schwierig. Mit "Wirklichkeit" hätten sie nichts im Sinn, sondern eher mit der Konstruktion ihrer selbst. Stéphane Mallarmé sei dabei Hojholts Bezugspunkt, und wie bei Mallarmé sei das "Nichts" sein zentraler Begriff. Die CD mit Rezitationen des Dichters und die dänischen Originalversionen im Band helfen nach Ansicht desRezensenten beimVerständnis.
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