Aus dem Dänischen von Hanns Grössel. Die Gedichtsammlung 'lys' ist 1962 in Kopenhagen erschienen. Es ist die erste Veröffentlichung der Dichterin Inger Christensen gewesen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.06.2008
Hans-Herbert Räkel freut sich, dass nun endlich der erste, 1962 im dänischen Original erschienene Gedichtband von Inger Christensen in einer sehr ansprechenden, zweisprachigen Ausgabe vorliegt. Da die Übersetzung von Lyrik als besonders anspruchsvoll, wenn nicht eigentlich als unmöglich gilt, gibt der Rezensent nachdrücklich seiner Begeisterung für die "kongenialen" Übertragungen ins Deutsche von Hanns Gössel Ausdruck. Gerade das Gespür des Übersetzers für die klanglichen Qualitäten der dänischen Originalgedichte, macht den besonderen Reiz der deutschen Gedichtfassungen aus, lobt der Rezensent. Schon mit ihren frühen Gedichten beweise Christensen, dass sie "Dichterin" sei, und wenn ihre Verse schon nicht mit ihrem "Inhalt trösten", weil sie keinen Sinn versprechen könnten, so habe doch deren lyrische Form etwas unerhört Tröstendes, so Räkel überzeugt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…