»Docent et oblectant« - sie lehren und sie erfreuen! Dieses war das Motto des Museum Fridericianum, das 1779 von Landgraf Friedrich II. gegründet wurde. Es gilt noch heute für die Betrachtung der Kunst des Altertums. Fast 200 Jahre zuvor hatte Moritz von Hessen-Kassel als Erster antike Kunst nach Kassel geholt und ausgestellt, und auch heute, da die Antikensammlung seit über 30 Jahren in Schloss Wilhelmshöhe zu bewundern ist, hat sie nichts von ihrer Faszination verloren. Vasen und Skulpturen, Reliefs, Grabmale und Münzen sind zu sehen; von der frühen »Tasse« aus Troia bis zur spätrömischen Gemme, vom ägyptischen Götterbild bis zum »Kasseler Apollon«, der ein Prunkstück der Kasseler Sammlung darstellt. Allein diese weltweit besterhaltene römische Kopie einer Statue des berühmten griechischen Bildhauers Phidias lohnt den Weg nach Kassel und einen Blick in diesen ausführlichen Bestandskatalog zur antiken Skulptur.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.07.2008
Rezensent Martin Flashar begrüßt den neuen Bestandskatalog der Kasseler Antikensammlung, den der langjährige Sammlungsleiter Peter Gercke vorgelegt hat. Der Band stellt zu seiner Freude 144 Objekte, 25 Porträts sowie einige Reliefwerke vor. Unter den Skulpturen findet er eine ganze Reihe "famose Stücke griechisch-römischer Idealplastik". Lobend hebt er den Anhang mit den neuzeitlichen Nachbildungen sowie den verschollenen und abgegebenen Stücken hervor. Insgesamt würdigt er das Werk als "fundierten wissenschaftlichen Katalog".
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