Warum unsere Gesundheit bei den Großeltern beginnt und bei den Enkeln nicht endet
Noch weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ändert sich derzeit das Verständnis der Fachwelt von dem, was Gesundheit ist und wie die sogenannten Volkskrankheiten entstehen. Bahnbrechende neue Erkenntnisse der modernen Biologie zeigen: Gesundheit ist kein Zustand. Gesundheit ist auch nicht das Gegenteil von Krankheit. Wir werden nicht gesund oder krank geboren. Gesundheit ist ein andauernder Prozess. Die Zellen des Körpers arbeiten unentwegt gegen Alterung und Krankheit. Sie erinnern sich dabei an Umwelteinflüsse und die Folgen des eigenen Lebensstils. Sogar die Erfahrungen der Eltern und Großeltern, deren Ernährungsgewohnheiten oder seelischen Belastungen sind molekularbiologisch gespeichert. Besonders wichtig sind zudem die Erlebnisse aus der Zeit vor und nach der Geburt. Gesundheit ist ein generationenübergreifendes Projekt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.03.2017
Rezensentin Barbara Hobom hält den Wissenschaftsautor Peter Spork für einen Fachmann auf dem Gebiet der Epigenetik. Sporks Schilderungen, wie Epigenetik wirkt, findet sie faszinierend. Der Autor kann ihr die Zusammenhänge zwischen Lebensstil und genetischen Veränderungen vor Augen führen und anhand der Beobachtung von Nagern verdeutlichen, wie Umwelt und Erbgut miteinander kommunizieren. Das Buch findet Hobom verständlich geschrieben, sie fragt sich jedoch, ob die relativ sporadischen Erkenntnisse in der Epigenetik eine derart breite Darstellung des Themas rechtfertigen.
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